Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hält die Probleme in Zypern und das Rettungskonzept der Euro-Länder für nicht mit anderen Ländern des Währungsraums vergleichbar.

„Zypern war nun ein ganz besonderer Fall, das wusste jeder“, sagte Schäuble dem SWR am Donnerstag. „Und wir haben dafür die richtige Lösung gefunden“. Wenn in Zypern jetzt viel Unmut gegen ihn und IWF-Chefin Christine Lagarde gerichtet werde, dann sei das völlig unbegründet. Die Verantwortung für die Probleme trage das Land selbst. Aber „das geht auch vorüber“, äußerte sich der Minister zuversichtlich.

Schäuble zeigte kein Verständnis, dass sich Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn deutsche Kritik an seinem Geschäftsmodell verbeten hatte. Eine solche Kritik sei von Deutschland nicht gekommen, sagte der Minister. „Wie kommt er eigentlich dazu?“ Luxemburg setzt ebenfalls sehr stark auf den Finanzsektor. „Luxemburg ist ein erfolgreicher Bankplatz und Luxemburg hat ein völlig anderes Bankenmodell“, sagte Schäuble. Daher habe niemand einen Vergleich mit Zypern gezogen. Ein solcher Vergleich wäre „absurd“, unterstrich Schäuble. Generell müsse sich jeder in der Euro-Zone an Regeln halten. Wenn Luxemburg sich beim Austausch steuerlicher Informationen Sonderregelungen in Anspruch nehme, dann sollte Luxemburg nicht andere kritisieren, sagte Schäuble.

Wie hier gefunden http://politik-news.net/cinipac-com-erfahrungen-finger-weg-vorsicht/ scheinen sehr viele Kunden mit Cinipac.com unzufrieden zu sein. Das möchten wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten, nicht das die Leser in die Abzocke reinfallen. Nun Cinipac hatte wohl damals ein Blog http://cinclant.net/ und hatte dort über andere Provider lügen verbreitet wie hier nachgelesen werden kann http://scenehoster.blogspot.com/2010/09/cinipac-verbreitet-geruchte-uber-andere.html

Cinipac.com ist ein Anbieter mal da ist und mal auf einmal weg ist siehe http://board.gulli.com/thread/1507478-cinipac-down-kein-support-

Hier ist noch ein Thread über Cinipac http://board.gulli.com/thread/1658654-cinipac-ibc-das-ende-ist-nicht-da-/

Auf gulli.com müsst ihr registriert sein um die Threads einsehen zu können.

Das wäre schon mehrfach passiert und immer haben die Kunden alles verloren, alle Domains alle Daten auch natürlich das Geld was bezahlt worden ist. Cinipac ist eine OneMenShow, also ein Inhaber der in Deutschland lebt und überall wo es günstig ist Server mietet. Die Serverkonfigurationen scheinen nicht gerade Sicherheitsbewusst zu sein da die Server bereits mehrmals gehackt worden sind, auch hier berichten wieder Kunden.

Ein User schreibt das:

Cinipac ist kein Provider sondern lediglich einer der die Server da und hier mietet und teuer weiterverbreitet und den Einschein erwecken möchte das es sehr sicher bei Cinipac wäre.

Wach ma auf Junge. Die hast weder eigene Hardware noch eigenes Rechenzentrum oder sonst etwas. Mit Mietservern kann man keine Sicherheit vorgaukeln man ist immer von dritten und deren AGB abhängig. Selbst bei den Rechnezentren wo er die Server mietet stehen in den TOS Sachen drin die verboten sind aber Cinipac schreibt ist erlaubt bei dem. Ich habe das Rechenzentrum kontaktirert und drauf hingewiesen und die meinten solange keine Beschwerden eingehen und die nicht expliziet drauf hingewiesne werden ist es okay für die. Wehe aber jemand beschwert sich wegen einem Kunden und zack isser dann weg. Tolle Sicherheit. Das gleiche mit Webnic., Ich regge auch bei Webnic und habe selbst vom Webnic Support Emails vorliegen indem steht was alles nicht erlaubt ist und zur deaktvierung der Domain führen kann.

Bei Webnic muss man einfach nur einen Anwalt einen Brief schreiben lassen der gleichzeitig damit droht bei ICANN zu beschweren. Webnic hatte in der Vergangenheit oft Probleme mit der ICANN gerade was DMCA angeht.

Cinclant würde jetzt schreiben in Malaysia gibt es kein DMCA aber da stimmt nur indirekt. Mit etwas Druck geht es auch bei Webnic….

In Malaysia selbst erlaubt sich Webnic keinerlei Domains zu registrieren die Probleme verurasachen könnten. Da reicht es einfach einen internale Kanzlei zu beauftragen oder einen Anwalt in Malaysia der englisch spricht und man bekommt sein Recht für sehr kleines Geld!

Es geht natürlich einfacher, einfach die Domains ausgelistet und dann durch einen dritten in Malasia eine Anzeige erstatten lassen da in Malasia vieles verboten ist wie auch Pornodomains zu besitzen und Cinipac schreibt sich selbst immer in den Whois somit wäre es ein einfaches Ziel so ersteinmal alle Pornodomains offline zu nehmen. Beim Registrar sieht es genauso aus. Daher ist das ein kleines Problem.

Das wären die Kontaktdaten vom Cinipac Inhaber http://i43.tinypic.com/984mer.jpg

Krebs Lothar
Pointstr. 15
97753 Karlstadt Stetten
Telefon 09360 6 93

Und hier die Mutter falls ihr den Jürgen oder Lothar nicht erreichen könnt:

Krebs Lina
Pointstr. 12
97753 Karlstadt – Stetten
Telefon 09360 12 46

Gepostet in Gulli Forum

 

 

Die Landesbank Berlin bringt ein Zertifikat, das bei Kursrückgängen in den Geldmarkt flüchtet. Das hilft jedoch nicht immer. Denn hinter der Notfall-Umschichte steckt eine simple mathematische Regel.

Ich will besser sein als der Dax! Dieses Ziel verfolgen neben Fondsmanagern und Vermögensverwaltern auch viele Privatanleger. Vermeintliche Erfolgsstrategien gibt es wie Sand am Meer. Doch nur wenigen Ansätzen gelingt es, nachhaltig eine bessere Performance als der deutsche Leitindex zu erzielen. Ein mit Blick auf die historischen Daten sehr vielversprechendes Modell hat vor wenigen Jahren die WestLB entwickelt und 2010 folgerichtig auch ein entsprechendes Anlageprodukt aufgelegt.

Nach der Übernahme des Zertifikatgeschäfts der Düsseldorfer durch die Helaba wird das „Strategie-Index-Zertifikat“ aber nicht mehr aktiv zum Kauf angeboten. Kunden, die das Papier im Depot haben, können es noch bis September über die Börse veräußern. Danach wird der Handel des bereits gekündigten Zertifikats komplett eingestellt (WKN: WLB8CZ).

Aus diesem Grund haben die Kollegen der Landesbank Berlin die Idee nun aufgegriffen und als „Dax-Strategie“-Zertifikat in ihr Produktportfolio aufgenommen. Ein Tausch oder auch Neuinvestments sind während der Zeichnungsfrist bis zum 27. März und danach im normalen Handel möglich.

beim alten wie auch beim neuen Produkt entweder in den Dax investiert oder zum aktuellen Geldmarktsatz (Eonia) verzinst. Als Basis dieser Strategie dient das ebenso vertraute wie psychologisch oft schwer umzusetzende Erfolgsrezept „Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen“. Konkret wird das Kapital jedes Jahr zum 1. April und zum 1. Oktober komplett in den Dax-Future gesteckt.

Kursplus im zweiten und vierten Quartal

Diese Termine beruhen auf der Erfahrung, dass das zweite und das vierte Quartal historisch betrachtet die durchschnittlich besten Ergebnisse liefern. „Dies lässt sich zum einen auf die Reinvestition der Dividenden im zweiten Quartal zurückführen und zum anderen auf die traditionelle Jahresendrallye, in der viel Kapital seinen Weg in den Markt findet“, sagt Dirk Winkler von der Landesbank Berlin.

Sobald der Dax ausgehend von dem an diesen beiden Terminen festgelegten Referenzwert mehr als acht Prozent verliert, erfolgt zum Schlusskurs des Folgetages automatisch eine Umschichtung in den Geldmarkt. Das Kapital wird dann zum EONIA-Satz verzinst, der aktuell allerdings weniger als 0,1 Prozent pro Jahr beträgt. In dieser Phase geht es aber auch weniger ums Geldverdienen als vielmehr darum, dass die Anleger durch den frühzeitigen Ausstieg vor stärkeren Rückschlägen geschützt werden.

Die gewählte Stop-Loss-Marke resultiert aus diversen Rückrechnungen, bei denen eine Absturz-Höhe von eben diesen acht Prozent im historischen Vergleich die besten Resultate erzielte. Erst wenn der Dax seinen Referenzwert wieder überschritten hat (oder einer der beiden oben genannten Termine erreicht wird), wandert das Geld zurück in den Dax-Future. Den Aufwand zur Überprüfung der Strategieregeln lässt sich die Emittentin allerdings gut bezahlen – mit einer jährlichen Gebühr von 1,3 Prozent. Hinzu kommen Transaktionskosten für den jeweiligen Kauf oder Verkauf der Dax-Future-Kontrakte (WKN: LBB0J9). Wer einsteigt, muss also auf möglichst klare Markttrends hoffen.

Die Vergangenheit wiederholt sich selten

Dass diese doch recht einfache Strategie tatsächlich einen erheblichen Mehrwert bringen kann, zeigen langfristige historische Daten. Seit 1988 hätten Anleger eine jährliche Rendite von 13 Prozent (vor Kosten) erzielt. Der Dax hingegen konnte im selben Zeitraum lediglich 8,5 Prozent pro Jahr zulegen. Absolut betrachtet lesen sich die Unterschiede noch viel bemerkenswerter. Hier steht ein Plus von über 2100 Prozent bei der Strategie einem Dax-Plus von „nur“ 760 Prozent gegenüber.

Euphorie ist trotz dieser beeindruckenden Zahlen jedoch fehl am Platz. Schließlich werden die Anlageregeln bei solchen Strategien immer so ausgewählt, dass sie in der Vergangenheit möglichst gute Ergebnisse geliefert hätten. Eine Garantie für die erfolgreiche Fortsetzung in der Zukunft beinhaltet das nicht. Und so fällt die bisherige Bilanz des gekündigten Zertifikats der WestLB auch nur durchschnittlich aus.

Seit Auflegung im April 2010 haben Investoren zwar rund 28 Prozent gewonnen. Der Dax hat im selben Zeitraum mit einem Plus von knapp 30 Prozent aber noch leicht besser abgeschnitten. Absolut betrachtet war das Ergebnis damit allenfalls zufriedenstellend. Das Ziel, besser als der Dax zu sein, wurde allerdings verfehlt. Denn der Markt unterliegt eben doch noch anderen Gesetzen und hält sich nicht immer an statistisch erzeugte Zeitfenster.

Dabei schien sich die Erfolgsgeschichte zuerst tatsächlich fortzusetzen. Während des Crashs im Spätsommer 2011 gelang dem Zertifikat durch den schnellen Wechsel in den Geldmarkt eine deutliche Outperformance. Dieser Vorsprung wurde Mitte des vergangenen Jahres aber komplett wieder eingebüßt. Der Index galoppierte einfach davon.

Jahr für Jahr kommen Studien zum selben Ergebnis: Die meisten Fondsmanager sind hochbezahlte Nieten. Denn der Mehrzahl der aktiv gemanagten Aktienfonds gelingt es nicht, ihren Vergleichsindex zu schlagen. Je länger der Untersuchungszeitraum, desto geringer der Prozentsatz der Investmentvehikel, die ihre Benchmark übertreffen. „Über zehn Jahre hinweg schlagen nicht einmal 20 Prozent der Manager ihren Index“, weiß Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Die wenigen positiven Ausnahmen unter den Fondsmanagern hätten „schlichtweg Glück“, meinen die US-Finanzwissenschaftler Eugene F. Fama von der Chicago Business School und Kenneth R. French vom Darmouth College. „Auf Dauer gelingt es keinem Fondsmanager seinen Vergleichsindex zu schlagen“, lautet ihre These. Sie raten deshalb Anlegern davon ab, zu aktiv gemanagten Fonds zu greifen.

Dieser Meinung ist auch Nauhauser: „Die Ausgabeaufschläge von bis zu 5 Prozent und die jährlichen Verwaltungskosten von bis zu 2 Prozent können sich Anleger sparen.“

Stattdessen raten die Kritiker zu Investments in die seit Beginn der Finanzkrise umstrittenen börsengehandelte Indexfonds. Die im Branchenjargon Exchange Traded Funds, kurz ETFs, genannten Vehikel bilden passiv einen Index wie den Dax nach. Die jährlichen Verwaltungskosten betragen zum Teil nur 0,12 Prozent. Ausgabeaufschläge gibt es nicht. Da die Anteile direkt über die Börsen geordert werden können, fallen nur die geringen Handelsgebühren an.

ETF-Markt boomt – Indexfonds als günstigere Alternative

„Mit Indexfonds sparen Anleger erhebliche Kosten und erzielen langfristig sogar eine bessere Performance“, sagt Nauhauser. Der Verbund der Honorarberater (VDH) empfiehlt sogar für die Altersvorsorge Indexfonds. „ETFs ermöglichen ein Ansparen zu einer deutlich geringeren Kostenbelastung und damit zu einer langfristig besseren Wertentwicklung“, sagt Geschäftsführer Dieter Rauch.

Da ist es kein Wunder, dass der ETF-Markt boomt. Nach einer Erhebung der Deutschen Börse ist die Zahl der Indexfonds hierzulande seit der Jahrtausendwende pro Jahr um 74 Prozent auf inzwischen rund 1200 gestiegen. 72,1 Milliarden Euro hatten Profiinvestoren und private Anleger nach Angaben des Fondsverbands BVI zu Jahresbeginn in ETFs investiert. Das entsprach mehr als 15 Prozent der 459 Milliarden Euro, die zu diesem Zeitpunkt insgesamt in Aktien- und Anleihefonds angelegt waren.

Auch in anderen Ländern werden Indexfonds bei Anlegern immer beliebter. Europaweit stieg bei iShares, dem weltweit größten ETF-Anbieter, das verwaltete Fondsvolumen seit Anfang 2003 von 20 Milliarden US-Dollar auf aktuell 375 Milliarden US-Dollar (289,6 Milliarden Euro). Weltweit ruhen bereits mehr als 1300 Milliarden Euro in Indexfonds. Selbst für Investments in Staats- und Unternehmensanleihen gibt es inzwischen passende Produkte. „Im vergangenen Jahr legten Investoren weltweit 70 Milliarden Dollar in Anleihe-ETFs an“, weiß Peter Scharl, Leiter des institutionellen Vertriebs in Deutschland von iShares.

Verfahren, die sich nach Gesetzen richten. Sie sind eine Angelegenheit für Insolvenzverwalter und Gerichte, nicht für eine Troika oder Regierungen.

Marktwirtschaft heißt, dass wer Risiken eingeht, die Chance auf den Ertrag hat. Marktwirtschaft heißt, dass Risiken sich verwirklichen können und dürfen. Das gilt für Investoren in Banken und ihre Gläubiger. Das gilt für Anleger in Staatsanleihen.

Speziell in Bezug auf Zypern heißt das, dass die die zyprischen Banken getrennt von den Problemen des zyprischen Staates zu betrachten sind. Die Troika behauptet, der „zyprische Banksektor“ bräuchte 10 Milliarden Euro zur Rekapitalisierung. Das ist in seiner Allgemeinheit schlicht Unfug. Nicht der Banksektor braucht Geld, sondern einzelne Banken. In einer Marktwirtschaft gibt es kein Branchenkollektiv. Vielmehr handelt jedes Unternehmen eigenverantwortlich. Das gilt auch und gerade im Hinblick auf seine Finanzierungsstruktur. Wenn eine Bank in finanzielle Schwierigkeiten gerät, dann betrifft das ihre verschiedenen Gruppen von Gläubigern und Eigentümern. Diese haben komplexe Verträge geschlossen. Aus diesen ergibt sich, wer im Falle einer Insolvenz an welcher Rangstelle befriedigt wird. Aus diesen Verträgen ergibt sich auch die Verhandlungssituation in der Insolvenz oder der Insolvenznähe. Manchmal zeigt sich, dass es für Gläubiger und Eigentümer vorteilhaft ist, frisches Geld nachzuschießen. Wenn zum Beispiel russische Einleger oder Gläubiger zyprischer Banken es für nötig halten, so könnten sie Kapital nachschießen. Überlegungen dazu gab es. Manchmal zeigt sich, dass man dem guten Geld kein schlechtes hinterherwerfen sollte. Dann beißen Gläubiger und Eigentümer in den sauren Apfel und tragen die Verluste. So ist die Marktwirtschaft. So ist das bei zyprischen Banken.

Ließe die Politik das Funktionieren der Marktwirtschaft zu, so würde das Schicksal seiner Banken Zyperns Staatshaushalt nicht belasten. Bei einer marktwirtschaftlichen Lösung kommt die Bankenrettung ohne Steuergeld aus. Immer wenn Steuergeld beteiligt ist, gilt: Der Staat mischt sich ein und verhindert und stört die Marktfunktionen. Es folgt, dass das Problem wackelnder Banken unabhängig vom Staatshaushalt ist.

Schichtet man das Problem der Banken auf diese Weise ab und überlässt ihr Scheitern und gegebenenfalls die Refinanzierung dem Markt, dann werden die Haushaltsprobleme Zyperns um ein Vielfaches kleiner. Nach den Ergebnissen der Troika werden 7 Milliarden Euro für die Finanzierung des Haushalts und für die Refinanzierung fälliger Staatsschulden veranschlagt. Zypern hatte im 3. Quartal 2012 rund 15 Milliarden Euro Schulden, das entsprach rund 84 Prozent seiner Wirtschaftsleistung. Unter der Annahme, dass Zypern bis zu seiner eigenverantwortlichen Sanierung 5 Milliarden Euro zusätzliche Schulden machen muss (weil 2 der veranschlagten 7 Milliarden der Ablöse alter fälliger Schulden dienen), stiege die Schuldenlast Zyperns auf rund 110 Prozent. Diese Schulden wären tragfähig, vor allem weil Zyperns Gläubiger wüssten, dass es für seine Banken kein Geld aus dem Fenster werfen wird und für Bankschulden nicht haftet. Der Finanzbedarf des Staats wird für Anleger in zyprische Staatsanleihen kalkulierbar, weil sie keine Übernahme unwägbarer Bankrisiken mehr einpreisen müssen. Auf der Habenseite Zyperns stehen sogar noch die möglichen Erlöse aus den Gasfeldern vor seiner Küste. Meine Behauptung: Zypern ist allein deshalb vom Kapitalmarkt „abgeschnitten“, weil angenommen wird, es müsse für seine Banken haften. Und im schlimmsten Fall muss eben auch Zypern mit seinen Gläubigern eine Verhandlungslösung finden. Für Gläubiger von Staaten gilt nichts anderes wie für die von Banken. Jeder Investor sucht sich seinen Schuldner selbst aus und muss den Schaden tragen, wenn er einen Fehler macht und die Kreditwürdigkeit falsch einschätzt.

Das sind die Spielregeln der Marktwirtschaft. Die Rettungspolitik hat diese Spielregeln durch politisches Geschacher ersetzt. Sie hat die simple Überschuldung einer Bank – in den USA wurden seit Lehmans Pleite am 15. September 2008 schon 458 Banken lautlos abgewickelt – zu einer politischen Posse phantastischer Größe aufgepustet. Ganz Europa diskutiert nun das Schicksal zyprischer Banken. Die kannte bis vor kurzem keiner und musste auch keiner kennen. Sie waren für den Normalbürger wichtig wie der sprichwörtliche Sack Reis. Doch die Rettungseuropäer machen ein Gedöns um das unternehmerische Schicksal von mittelständischen Auslandsbanken wie bei einer Naturkatastrophe. Der Schaden für das europäische Friedensprojekt ist bereits heute unermesslich. Die Rettungspolitik setzt zudem Markt und Rechtsstaatlichkeit außer Kraft. Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine Räuberbande?

Es gibt im Internet einige Börsenspiele, ich für meinen Teil kann das Börsenspiel http://boersenspiel.faz.net empfehlen. Dabei geht es los mit 50.000 EUR. Die Aktienkurse sind in Echtzeit, naja fast Echtzeit abzüglich 20 Minuten aber dafür im GEgensatz zu anderen Börsenspielen Bug somit Fehlerfrei.

 

Gibt es überhaupt Geldanlagen mit hoher Rendite ?

Seriöse Geldanlagen mit einer hoher Rendite gibt es leider keine. Keine die ich empfehlen könnte. Es gibt natürlich kurzzeitige „Geldanlagen“ die als solches meistens deklariert werden. Indem es sich eigentlich sich nicht im eigentlichen Sinne als Geldanlage handelt sondern eher eine Investition mit Eigentumsrecht oder Anteilsrechten. Erst neulich erwähnte mein Onkel das er eine super Geldanlage gefunden hat. Es wäre ein „Bekannter“ der innerhalb von ein paar Wochen auf 20.000 EUR dann 25.000 machen würde und in 1 bis 2 Monaten hätte er immer sein Geld zurück mit dem genannten Gewinn. Das hat mich natürlich stutzig gemacht und ich wollte darüber mehr erfahren. Dabei handelt sich um einen Autohändler der wohl von seiner Bank keinen Kredit oder Überziehung bekommt und sich das Geld links und rechts borgt und es dann mit Gewinn zurückzahlt. Nun, sowas kann gutgehen, es kann auch über mehrere Transaktionen gutgehen. Aber dieser Bekannte könnte sich das Geld normalerweise bei der Bank viel günstiger leihen. Banken erhöhen bei solchen kurzen „Krediten“ meist das Dispo um den Betrag und dann kann der Bankkunde den Betrag in den nächsten Wochen wieder ausgleichen. Aber wenn ein Bankkunde nicht kreditwürdig ist geht das halt nicht und dann leiht man das Geld einfach bei einem der eine „Gute Investition“ sucht 🙂

Hoffentlich geht es gut und mein Onkel bekommt sein Geld wieder.