Die israelische Regierung möchte Bitcoin-Verkäufe mit einer Kapitalertragsteuer belegen. Laut einem Statement der israelischen Steuerbehörde sollen Bitcoin und andere digitale Währungen wie immaterielle Vermögensgegenstände und nicht wie Devisen behandelt werden.

Demnach werden Kapitalerträge in Israel mit einem Steuersatz ab 25 % besteuert. So heißt es von der Steuerbehörde:

“… und deswegen werden Bitcoins, im Rahmen der Einkommensteuerverordnung, als Vermögensgegenstände kategorisiert, sodass sich deren Verkauf und dessen Kapitalerträge an Vermögensgegenständen orientiert.”

Einzelpersonen, die am kommerziellen Verkauf oder Mining digitaler Währungen beteiligt sind, werden mit einer Gewerbesteuer belegt. Auch wird bei kommerziellen Bitcoin-Transaktionen die Mehrwertsteuer fällig.

Bereits vor drei Jahren hat Israel angekündigt, dass nach Besteuerungsmöglichkeiten für Bitcoin gesucht werde. Die gegenwärtigen Steuerbeschlüsse Israels scheinen sich stark an denen der US-Steuerbehörden aus dem Jahr 2014 zu orientieren, die ebenfalls Bitcoin als eine Art versteuerbaren Vermögensgegenstand klassifiziert haben.

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