Die neue Chefin der US-Notenbank (Fed), Janet Yellen, hat ein Signal für die künftige Geldpolitik gegeben. Die Anleihekäufe der Fed könnten im Herbst auslaufen, etwa sechs Monate später könnten zudem erstmals seit 2008 die Leitzinsen erhöht werden.

Allerdings fügte Yellen am Mittwoch bei ihrer ersten Pressekonferenz seit ihrem Amtsantritt im Februar hinzu: „Es hängt davon ab, wie die Umstände sind.“

Die US-Notenbank nimmt also weiterhin nur langsam Abschied von ihrer Krisenpolitik. Wie die Fed aber zugleich mitteilte, werden die Anleihekäufe zur Ankurbelung der Wirtschaft erneut reduziert. Gestrichen wird ferner die Arbeitslosenquote als konkreter Zielwert für eine Zinserhöhung. „Es gibt noch viel tun, sowohl an der Jobfront als auch an der Inflationsfront“, sagte Yellen. Erstmals äußerte sie sich auch öffentlich zur Krim-Krise und möglichen Folgen für die Finanzmärkte.

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