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Luxemburg gilt wegen seines Bankgeheimnisses als EU-Steuerparadies. Doch nun reagiert das Land auf die Offshore-Enthüllungen. Künftig will es enger mit ausländischen Steuerbehörden zusammenarbeiten.

Luxemburg ist bereit, sein Bankgeheimnis zu lockern. „Wir wollen eine verstärkte Zusammenarbeit mit den ausländischen Steuerbehörden“, sagte Finanzminister Luc Frieden der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Der internationale Trend gehe zu einem automatischen Informationsaustausch. „Den lehnen wir, anders als früher, nicht mehr strikt ab“, so der Minister. „Luxemburg baut nicht auf Kunden, die Steuern sparen wollen.“

Das Bankgeheimnis in Luxemburg wird von vielen anderen Staaten äußerst kritisch gesehen, weil es ihnen zufolge Steuerhinterziehung begünstigt. So hat Luxemburg bislang etwa EU-Regeln zum automatischen Informationsaustausch bei der Zinsbesteuerung blockiert, um sein für Anleger vorteilhaftes Bankgeheimnis zu schützen. Damit würden auch deutsche Steuersünder in Bedrängnis geraten, die in Luxemburg ihr Geld vor dem Fiskus verstecken. Bisher schützt sie eine anonyme Quellensteuer von 35 Prozent der Zinserträge, die den Angaben zufolge zum großen Teil nach Deutschland überwiesen wird, ohne den Namen zu nennen.

Superreich dank Finanzsektor

Der Finanzsektor hat das einst von Schwerindustrie und Landwirtschaft geprägte Luxemburg wohlhabend gemacht: Die pro Kopf erbrachte Wirtschaftsleistung in dem Staat mit einer gut halben Million Einwohnern ist eine der höchsten der Welt.

Auch die Schweiz reagiert auf die Enthüllungen der so genannten Offshore-Leaks: Zwei Schweizer Banken verlangen von ihren deutschen Kunden jetzt Beweise, dass diese ihre Konten auch tatsächlich beim Fiskus gemeldet haben. Ein Sprecher der Credit Suisse bestätigte der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA), dass die Kunden informiert worden seien und ihre Konten bei Zuwiderhandlung gesperrt würden. Das Geldhaus Julius Bär teilte über einen Sprecher mit, dass es einen solchen Schritt schon im Februar nach dem Scheitern des Steuerabkommens zwischen Deutschland und der Schweiz angekündigt habe.

Banken ermutigen ihre Kunden zur Offenheit

Über die Aufforderung hatten zuvor die beiden Schweizer Zeitungen „Tages-Anzeiger“ und „Der Bund“ berichtet. Sie betrifft nicht nur kürzlich eröffnete Konten und Geldanlagen, sondern auch jene, die schon seit Jahrzehnten bestehen. Die größte Schweizer Bank UBS ließ die SDA über einen Sprecher wissen, dass sie ihre Kunden schon seit langem dazu ermutige, „ihre finanzielle Situation falls nötig zu regeln“. Ein Ultimatum für die Vorlage entsprechender Beweisdokumente sei aber nicht angedacht.

Das Thema Steuerhinterziehung sorgt dieser Tage unter dem Schlagwort „Offshore-Leaks“ für weltweite Schlagzeilen und versetzt die Finanzwelt in Aufruhr. Die „Süddeutsche Zeitung“, der NDR und ausländische Medien hatten erstmals über einen Datensatz berichtet, der 130.000 mutmaßliche Steuersünder aus mehr als 170 Ländern enttarnt. Sie sollen geheime Geschäfte mit Offshore-Firmen in einschlägigen Steueroasen gemacht haben. Kreditinstitute wie die Deutsche Bank sollen ihnen laut „SZ“ dabei behilflich gewesen sein.

Ob vermögende Anleger, die Steuern vermeiden wollen oder Kriminelle, die ihre illegal erworbenes Geld vor dem Zugriff des Staates verstecken wollen – beide Gruppen bringen ihr Geld in Steueroasen. Über den ganzen Erdball fließt es auf karibische Inselparadiese, Eilande im Pazifik oder europäische Kleinststaaten.

Wie die Flüchtigen den Fiskus betrügen und wer Ihnen dabei hilft, hat das Journalisten-Netzwerk International Consortium of Investigative Journalists aufgedeckt. Auf der Webseite der kanadischen CBCNEWS können Internetnutzer in einer interaktiven Grafik nachverfolgen, wie Vermögenden bei Flucht und Verschleierung vorgehen.

Nur sechs Schritte und schon liegen die virtuellen Millionen aufwendig in Firmen oder Stiftungen verpackt am anderen Ende der Welt. Viele Steueroasen rund um den Erdball werben um Vermögen, die unerkannt bleiben sollen.

Wie verschleiere ich meine Identität?

Hat der Steuerflüchtling erst einmal Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Oasen verglichen und sich für ein Geldversteck entschieden, muss er seine Identität verschleiern.

Möglichkeiten hat er dafür viele: Er kann beispielsweise eine Stiftung gründen oder eine Briefkastenfirma eintragen lassen. Viele Dienstleister bieten sogar fix und fertig eingetragene Firmen von der Stange.

Im nächsten Schritt muss der Steuerflüchtling ein Offshore-Bankkonto eröffnen, um sein Geld in die Steueroase zu transferieren. Auch das ist noch völlig legal. Erst im nächsten Schritt beginnt die Illegalität.

Wie bringe ich das Geld in die Steueroase?

Denn der Steuerflüchtige muss sein Geld, am Fiskus und anderen staatlichen Stellen vorbei auf das neu eröffnete Bankkonto bringen. Steuer-Ermittler kennen dafür viele Methoden, von dicken Geldbündeln in der Post bis zu dicken Diamanten-Colliers, die am Hals der mitreisenden Gattin über die Grenze und in die Steueroase geschmuggelt werden.

Die Volkshochschule für Steuerbetrüger macht allerdings deutlich: Genauso heikel ist der Weg zurück. Wer sein Geld aus einer Steueroase zurückbringen und zuhause legal ausgeben will, hat dafür nur wenige Möglichkeiten, die zudem häufig sehr riskant sind.

Viele Steuerflüchtlinge wählen deshalb den Weg zu den Steuerbehörden, um sich dort zu stellen – nachdem sie jahrelang viel Geld und Zeit darauf verwandt haben, gerade diesen Behörden zu entgehen.

Ob vermögende Anleger, die Steuern vermeiden wollen oder Kriminelle, die ihre illegal erworbenes Geld vor dem Zugriff des Staates verstecken wollen – beide Gruppen bringen ihr Geld in Steueroasen. Über den ganzen Erdball fließt es auf karibische Inselparadiese, Eilande im Pazifik oder europäische Kleinststaaten.

Wie die Flüchtigen den Fiskus betrügen und wer Ihnen dabei hilft, hat das Journalisten-Netzwerk International Consortium of Investigative Journalists aufgedeckt. Auf der Webseite der kanadischen CBCNEWS können Internetnutzer in einer interaktiven Grafik nachverfolgen, wie Vermögenden bei Flucht und Verschleierung vorgehen.

Nur sechs Schritte und schon liegen die virtuellen Millionen aufwendig in Firmen oder Stiftungen verpackt am anderen Ende der Welt. Viele Steueroasen rund um den Erdball werben um Vermögen, die unerkannt bleiben sollen.

Wie verschleiere ich meine Identität?

Hat der Steuerflüchtling erst einmal Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Oasen verglichen und sich für ein Geldversteck entschieden, muss er seine Identität verschleiern.

Möglichkeiten hat er dafür viele: Er kann beispielsweise eine Stiftung gründen oder eine Briefkastenfirma eintragen lassen. Viele Dienstleister bieten sogar fix und fertig eingetragene Firmen von der Stange.

Im nächsten Schritt muss der Steuerflüchtling ein Offshore-Bankkonto eröffnen, um sein Geld in die Steueroase zu transferieren. Auch das ist noch völlig legal. Erst im nächsten Schritt beginnt die Illegalität.

Wie bringe ich das Geld in die Steueroase?

Denn der Steuerflüchtige muss sein Geld, am Fiskus und anderen staatlichen Stellen vorbei auf das neu eröffnete Bankkonto bringen. Steuer-Ermittler kennen dafür viele Methoden, von dicken Geldbündeln in der Post bis zu dicken Diamanten-Colliers, die am Hals der mitreisenden Gattin über die Grenze und in die Steueroase geschmuggelt werden.

Die Volkshochschule für Steuerbetrüger macht allerdings deutlich: Genauso heikel ist der Weg zurück. Wer sein Geld aus einer Steueroase zurückbringen und zuhause legal ausgeben will, hat dafür nur wenige Möglichkeiten, die zudem häufig sehr riskant sind.

Viele Steuerflüchtlinge wählen deshalb den Weg zu den Steuerbehörden, um sich dort zu stellen – nachdem sie jahrelang viel Geld und Zeit darauf verwandt haben, gerade diesen Behörden zu entgehen.

Wie transferiert man sein Geld in eine Steueroase? Mit Hilfe der Banken. Laut den Daten des Offshore-Leaks ist auch die Deutsche Bank in Steueroasen aktiv – mehr als 300 Trusts und Briefkastenfirmen sollen über die Filiale in Singapur gegründet worden sein. Deutschlands größte Bank weist die Vorwürfe zurück.

Die Deutsche Bank steht wegen ihrer Geschäfte in Steueroasen in der Kritik. Wie der NDR und die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf die Daten des Offshore-Leaks berichten, hat die Bank über ihre Niederlassung in Singapur mehr als 300 Firmen und Trusts in mehreren Steueroasen gegründet, die meisten davon auf den Britischen Jungferninseln.

Dass diese Geschäfte „für etwas Illegales“ genutzt wurden, wie etwa der finanzpolitische Sprecher der Grünen, Gerhard Schick, gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ vermutet, wies ein Deutsche-Bank-Sprecher zurück: Die Deutsche Bank biete weder Steuerberatung an noch eine Dienstleistung namens „Firmengründung in Steueroasen“. Man habe umfangreiche Vorkehrungen getroffen, um zu verhindern, dass die Produkte und Dienstleistungen der Bank zu Zwecken der Geldwäsche missbraucht werden können.

Bereits am Vortag hatte Bankenpräsident Andreas Schmitz eine Mitverantwortung der deutschen Banken zurückgewiesen. „In erster Linie sind es Privatpersonen und Organisationen, die ihr Geld in den Steueroasen anlegen“, sagte er den Zeitungen der WAZ-Gruppe. Steuerhinterziehung sei ein Delikt, das bestraft werden müssen, sagte Schmitz. Banken könnten aber bei den Transaktionen nicht die Steuerehrlichkeit der Kunden überprüfen, weil ihnen dafür die Befugnisse fehlten. Das wird vielen aber als Erklärung nicht reichen. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück forderte einen gemeinsamen Kampf von OECD, EU und den Nachbarländern gegen Steueroasen und härtere Strafen für die Banken, die am Steuerbetrug beteiligt sind – bis hin zum Entzug ihrer Lizenz.

Neben der Deutschen Bank tauchen in den Offshore-Leaks praktisch alle großen Geldhäuser, wie das US-Institut JP Morgan oder die Schweizer UBS auf. Auf ihrer Website dboffshore.com preist die Deutsche Bank etwa die Steueroase Mauritius als „steuer-neutrale Umgebung“ an. Seit 1996 ist die Deutsche Bank hier aktiv und beschäftigt 200 Mitarbeiter in dem Steuerparadies – Tendenz steigend. Neben der UBS nehmen sich die Aktivitäten der Deutschen Bank jedoch bescheiden aus, laut den Datenbeständen des Offshore-Leaks sind die Schweizer in mehr als 2900 Gesellschaften involviert.

Es ist ein großer Schlag gegen den weltweiten Steuerbetrug: Journalisten aus aller Welt haben Millionen Dokumente ausgewertet und dabei 130.000 Steuerbetrüger enttarnt.

Ein internationales Journalistennetzwerk hat einen riesigen Datensatz über geheime Geschäfte in Steueroasen zugespielt bekommen. Die Dokumente belegen nach Angaben mehrerer Medien, wie Reiche und Kriminelle mithilfe von Briefkastenfirmen, Offshore-Konten und anderen Mitteln wie sogenannten Trusts ihre Vermögen verstecken und zweifelhafte Geschäfte abwickeln.

Das Internationale Konsortium für investigative Journalisten (ICIJ) hatte die Datenmenge von rund 260 Gigabyte vor über einem Jahr von einer anonymen Quelle erhalten und internationalen Medien zur Auswertung gegeben. In Deutschland erhielten der Norddeutsche Rundfunk und die Süddeutsche Zeitung Zugang zu den 2,5 Millionen Dokumenten, die aus zehn Steueroasen stammen sollen. Quelle sollen zwei Firmen sein, die auf die Konstruktion von Offshore-Gesellschaften spezialisiert sind. Die Dokumente enthalten dem ICIJ zufolge Daten von 130.000 Personen aus mehr als 170 Ländern, darunter Politiker, Unternehmer, Oligarchen, Waffenhändler und Spekulanten. Ein Insider spricht nach Angaben der Süddeutschen Zeitung von dem „bislang größten Schlag gegen das große schwarze Loch der Weltwirtschaft“.

Enthüllt wurden durch die Recherchen unter anderem die Praktiken von griechischen Steuerflüchtlingen, die etwa 107 Offshore-Firmen auf den britischen Jungferninseln betreiben sollen, von denen aber nur vier gemeldet seien, berichtete Spiegel Online unter Berufung auf das ICIJ. Ein anderes Beispiel ist dem NDR zufolge die Portcullis TrustNet Group, die als Dienstleister auf Offshore-Firmen spezialisiert sei und zu deren Kunden Simbabwes Diktator Robert Mugabe und die Familie des verstorbenen indonesischen Diktators Haji Mohamed Suharto gehörten.

Hollandes Wahlkampfmanager

Nach Informationen der SZ besitzt der Wahlkampfmanager von Frankreichs Präsident François Hollande ebenfalls zwei Briefkastenfirmen – auf den Cayman Islands. Jean-Jacques Augier bestritt gegenüber dem Blatt allerdings, damit illegale Geschäfte zu betreiben.

Weitere Fälle finden sich dem ICIJ zufolge in Russland: Neben Oligarchen soll dort die Frau des Vizeregierungschefs Igor Schuwalov sowie Topmanager von Gazprom Geld in Steueroasen versteckt haben. Die SZ berichtet zudem über dubiose Geschäfte der Töchter des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev oder den Trust des bekannten kanadischen Anwalts Tony Merchant auf den Cook-Inseln. Auch die Tochter des früheren philippinischen Diktators Ferdinand Marcos, Imee Marcos, soll dem Bericht zufolge einen Trust auf den Jungferninseln unterhalten. Dort könnten Teile des Milliardenvermögens von Marcos sein, das er in den achtziger Jahren aus dem Land geschafft habe.

In Deutschland wurden unter anderem die Geschäfte des 2011 verstorbenen Millionenerben und früheren Playboys Gunter Sachs enttarnt. Der Industriellenerbe legte den Recherchen der SZ, des NDR und der Schweizer Sonntagszeitung zufolge vor seinem Tod sein Vermögen in Steueroasen an und gab es bei den Finanzämtern nicht vollständig an. Seine Nachlassverwalter wiesen dies gegenüber der SZ zurück. Die betroffenen Firmen seien den Steuerbehörden „schon zu Lebzeiten von Herrn Sachs“ offengelegt worden.

Der Dax hat am Mittwoch seine kräftigen Gewinne vom Vortag weitgehend verteidigt. MDax und TecDax bauten ihr kräftiges Vortagesplus zeitweise sogar aus. Das Augenmerk richtet sich bereits auf die Zinsentscheidungen und Geldpolitik der Notenbanken in Japan und Europa.

Der deutsche Leitindex gab am Morgen um moderate 0,21 Prozent auf 7927 Punkte nach. Der MDax erreichte zeitweise abermals ein neues Rekordhoch, bevor er sich mit minus 0,04 Prozent bei 13 517 Punkten kaum verändert zeigte. Der TecDax stieg um moderate 0,03 Prozent auf 941 Punkte.

Mit Spannung wird auf die Notenbanksitzungen, vor allem die in Japan, geschaut. Die Bank of Japan kam zu einer zweitägigen Sitzung zusammen, um über ihre Geldpolitik und den Leitzins zu beraten. Spekuliert wird auf rasche weitere Lockerungen. In Europa richtet sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf die Europäische Zentralbank (EZB), die am Donnerstag ebenfalls über den Leitzins entscheiden wird.

US-Absatzzahlen legten am Dienstag nach Börsenschluss Daimler und BMW vor. Die beiden Oberklassehersteller setzten im März mehr Wagen ab als im Vorjahr, wobei BMW weiter zweistellig zulegen konnte. Daimler-Papiere zeigten sich kaum verändert mit plus 0,01 Prozent, während die von BMW 0,80 Prozent hinzu gewannen.

Die Republik Zypern sucht nach Wegen aus der Krise und scheut dabei auch keine Tabus. Präsident Nikos Anastasiades kündigte in einem Interview der größten zyprischen Zeitung „Fileleftheros“ unter anderem die Eröffnung eines Kasinos an. Bislang war dies am hartnäckigen Widerstand der einflussreichen orthodoxen Kirche und ihres Erzbischofs Chrysostomos gescheitert.

Kasinos sind bisher nur auf der türkischen Seite Zyperns zu finden. Im Norden Zyperns gibt es seit einer türkischen Militärintervention 1974 die international nur von der Türkei anerkannte Türkische Republik Nordzypern. Im Süden liegt die Republik Zypern, die aber die ganze Insel international vertritt und auch Mitglied der EU ist. Viele Touristen und einheimische Spieler gehen zum Spielen in den Norden.

Weniger Steuern für Betriebe

Anastasiades sagte, die zyprische Wirtschaft müsse dringend weiter gestärkt werden. Unter anderem solle es keine Steuern auf Gewinne von Betrieben geben, die wieder auf Zypern investiert werden. Bei den Zahlungsfristen und den Zinssätzen für Kredite sprach sich Anastasiades für Erleichterungen aus. Zudem will er zwischen Mieter- und Vermieter-Verbänden vermitteln, damit die Mieten reduziert werden. Sollte dies nicht gelingen, sei auch eine gesetzliche Regelung möglich, sagte der Präsident.

Schwierige Zeiten könnten auch auf Nicht-EU-Ausländer zukommen, die auf Zypern arbeiten. Die Regierung will mit den Arbeitgebern eine informelle Beschäftigungsklausel zum Schutz der zyprischen Arbeitnehmer vereinbaren. Demnach sollen 70 Prozent zyprische Bürger und höchstens 30 Prozent Ausländer beschäftigt werden, sagte Anastasiades. Auf Zypern arbeiten Schätzungen zufolge rund 100 000 Nicht-EU-Ausländer als Hausdiener, Kindermädchen sowie im Baugewerbe. Der Großteil stammt aus den Phlippinen, Sri Lanka und Indien.

Das Bargeld, mit dem die Notenbank Zyperns am späten Mittwochabend ausgestattet worden ist, stammte aus dem bei der Bundesbank gelagerten Bargeldbestand der Europäischen Zentralbank (EZB). Das erfuhr das Handelsblatt aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen. Das Bargeld – es soll sich um fünf Milliarden Euro handeln – sei mit einem Flugzeug der Lufthansa von Frankfurt nach Zypern geflogen worden. „Die Banknoten kommen von den logistischen Reserven der EZB, die von der Bundesbank im Auftrag von der EZB gelagert wurden“, sagte ein Sprecher der EZB auf Anfrage dem Handelsblatt.

Die Europäische Zentralbank (EZB) selbst lagert kein Bargeld. Sie hat den Transport des Bargeldes von der deutschen Notenbank zu der zypriotischen Notenbank koordiniert. Die genaue Summe hat die EZB auf Anfrage nicht bestätigt. Die „Größenordnung“ sei aber korrekt, sagte ein Sprecher. So lange das Bargeld im Besitz einer Zentralbank ist, wird es nicht als Geld gebucht. Die Kosten werden intern im Eurosystem verrechnet. Sobald die Banknoten eine Zentralbank verlassen und in den Besitz einer Geschäftsbank übergehen, werden sie auf der Passivseite der Bilanz der Zentralbank verbucht, und gleichzeitig das Konto der Geschäftsbank mit dem gleichen Betrag belastet.

Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen waren in der Nacht Lastwagen mit großen Bargeldbeständen auf den Hof der Zentralbank gerollt. Ein Hubschrauber kreiste über dem Gebäude, während bewaffnete Polizisten vor dem Gebäude patrouillierten. Insgesamt sieben Tage lang sollen strikte Kontrollen der Kapitalströme auf der Insel verhindern, dass Kunden aus Panik massenhaft Geld außer Landes schaffen.

Zu einem sogenannten „Bank Run“ war es in der Geschichte bisher stets dann gekommen, wenn die Sparer das Vertrauen in ihre Bank oder das ganze Bankensystem verloren. Zum Beispiel sahen in der Weltwirtschaftskrise vor mehr als 80 Jahren viele ihre Gelder bei den Banken nicht mehr als sicher an. Sie wollten daher alle gleichzeitig ihre Guthaben abheben; vor den Schaltern bildeten sich lange Schlangen.

Sind die Banken nicht darauf vorbereitet, dann kann es zu Geldengpässen kommen oder im äußersten Fall zum Zusammenbruch. Banken halten nur begrenzt Bargeld vor. Denn die Banken arbeiten mit dem Geld der Anleger, legen es an und verleihen es weiter, damit es Zinserträge bringt.

Der befürchtete Massen-Ansturm verunsicherter Sparer und Anleger, blieb am Donnerstag zunächst jedoch aus. In den ersten Stunden nach der Wiederöffnung der Banken in dem Euro-Inselstaat nach fast zweiwöchiger Zwangspause fielen die Schlangen vor den Filialen der Geldhäuser übersichtlich, aber etwas länger als in normalen Zeiten aus.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hält die Probleme in Zypern und das Rettungskonzept der Euro-Länder für nicht mit anderen Ländern des Währungsraums vergleichbar.

„Zypern war nun ein ganz besonderer Fall, das wusste jeder“, sagte Schäuble dem SWR am Donnerstag. „Und wir haben dafür die richtige Lösung gefunden“. Wenn in Zypern jetzt viel Unmut gegen ihn und IWF-Chefin Christine Lagarde gerichtet werde, dann sei das völlig unbegründet. Die Verantwortung für die Probleme trage das Land selbst. Aber „das geht auch vorüber“, äußerte sich der Minister zuversichtlich.

Schäuble zeigte kein Verständnis, dass sich Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn deutsche Kritik an seinem Geschäftsmodell verbeten hatte. Eine solche Kritik sei von Deutschland nicht gekommen, sagte der Minister. „Wie kommt er eigentlich dazu?“ Luxemburg setzt ebenfalls sehr stark auf den Finanzsektor. „Luxemburg ist ein erfolgreicher Bankplatz und Luxemburg hat ein völlig anderes Bankenmodell“, sagte Schäuble. Daher habe niemand einen Vergleich mit Zypern gezogen. Ein solcher Vergleich wäre „absurd“, unterstrich Schäuble. Generell müsse sich jeder in der Euro-Zone an Regeln halten. Wenn Luxemburg sich beim Austausch steuerlicher Informationen Sonderregelungen in Anspruch nehme, dann sollte Luxemburg nicht andere kritisieren, sagte Schäuble.

Wie hier gefunden http://politik-news.net/cinipac-com-erfahrungen-finger-weg-vorsicht/ scheinen sehr viele Kunden mit Cinipac.com unzufrieden zu sein. Das möchten wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten, nicht das die Leser in die Abzocke reinfallen. Nun Cinipac hatte wohl damals ein Blog http://cinclant.net/ und hatte dort über andere Provider lügen verbreitet wie hier nachgelesen werden kann http://scenehoster.blogspot.com/2010/09/cinipac-verbreitet-geruchte-uber-andere.html

Cinipac.com ist ein Anbieter mal da ist und mal auf einmal weg ist siehe http://board.gulli.com/thread/1507478-cinipac-down-kein-support-

Hier ist noch ein Thread über Cinipac http://board.gulli.com/thread/1658654-cinipac-ibc-das-ende-ist-nicht-da-/

Auf gulli.com müsst ihr registriert sein um die Threads einsehen zu können.

Das wäre schon mehrfach passiert und immer haben die Kunden alles verloren, alle Domains alle Daten auch natürlich das Geld was bezahlt worden ist. Cinipac ist eine OneMenShow, also ein Inhaber der in Deutschland lebt und überall wo es günstig ist Server mietet. Die Serverkonfigurationen scheinen nicht gerade Sicherheitsbewusst zu sein da die Server bereits mehrmals gehackt worden sind, auch hier berichten wieder Kunden.

Ein User schreibt das:

Cinipac ist kein Provider sondern lediglich einer der die Server da und hier mietet und teuer weiterverbreitet und den Einschein erwecken möchte das es sehr sicher bei Cinipac wäre.

Wach ma auf Junge. Die hast weder eigene Hardware noch eigenes Rechenzentrum oder sonst etwas. Mit Mietservern kann man keine Sicherheit vorgaukeln man ist immer von dritten und deren AGB abhängig. Selbst bei den Rechnezentren wo er die Server mietet stehen in den TOS Sachen drin die verboten sind aber Cinipac schreibt ist erlaubt bei dem. Ich habe das Rechenzentrum kontaktirert und drauf hingewiesen und die meinten solange keine Beschwerden eingehen und die nicht expliziet drauf hingewiesne werden ist es okay für die. Wehe aber jemand beschwert sich wegen einem Kunden und zack isser dann weg. Tolle Sicherheit. Das gleiche mit Webnic., Ich regge auch bei Webnic und habe selbst vom Webnic Support Emails vorliegen indem steht was alles nicht erlaubt ist und zur deaktvierung der Domain führen kann.

Bei Webnic muss man einfach nur einen Anwalt einen Brief schreiben lassen der gleichzeitig damit droht bei ICANN zu beschweren. Webnic hatte in der Vergangenheit oft Probleme mit der ICANN gerade was DMCA angeht.

Cinclant würde jetzt schreiben in Malaysia gibt es kein DMCA aber da stimmt nur indirekt. Mit etwas Druck geht es auch bei Webnic….

In Malaysia selbst erlaubt sich Webnic keinerlei Domains zu registrieren die Probleme verurasachen könnten. Da reicht es einfach einen internale Kanzlei zu beauftragen oder einen Anwalt in Malaysia der englisch spricht und man bekommt sein Recht für sehr kleines Geld!

Es geht natürlich einfacher, einfach die Domains ausgelistet und dann durch einen dritten in Malasia eine Anzeige erstatten lassen da in Malasia vieles verboten ist wie auch Pornodomains zu besitzen und Cinipac schreibt sich selbst immer in den Whois somit wäre es ein einfaches Ziel so ersteinmal alle Pornodomains offline zu nehmen. Beim Registrar sieht es genauso aus. Daher ist das ein kleines Problem.

Das wären die Kontaktdaten vom Cinipac Inhaber http://i43.tinypic.com/984mer.jpg

Krebs Lothar
Pointstr. 15
97753 Karlstadt Stetten
Telefon 09360 6 93

Und hier die Mutter falls ihr den Jürgen oder Lothar nicht erreichen könnt:

Krebs Lina
Pointstr. 12
97753 Karlstadt – Stetten
Telefon 09360 12 46

Gepostet in Gulli Forum

 

 

Die Landesbank Berlin bringt ein Zertifikat, das bei Kursrückgängen in den Geldmarkt flüchtet. Das hilft jedoch nicht immer. Denn hinter der Notfall-Umschichte steckt eine simple mathematische Regel.

Ich will besser sein als der Dax! Dieses Ziel verfolgen neben Fondsmanagern und Vermögensverwaltern auch viele Privatanleger. Vermeintliche Erfolgsstrategien gibt es wie Sand am Meer. Doch nur wenigen Ansätzen gelingt es, nachhaltig eine bessere Performance als der deutsche Leitindex zu erzielen. Ein mit Blick auf die historischen Daten sehr vielversprechendes Modell hat vor wenigen Jahren die WestLB entwickelt und 2010 folgerichtig auch ein entsprechendes Anlageprodukt aufgelegt.

Nach der Übernahme des Zertifikatgeschäfts der Düsseldorfer durch die Helaba wird das „Strategie-Index-Zertifikat“ aber nicht mehr aktiv zum Kauf angeboten. Kunden, die das Papier im Depot haben, können es noch bis September über die Börse veräußern. Danach wird der Handel des bereits gekündigten Zertifikats komplett eingestellt (WKN: WLB8CZ).

Aus diesem Grund haben die Kollegen der Landesbank Berlin die Idee nun aufgegriffen und als „Dax-Strategie“-Zertifikat in ihr Produktportfolio aufgenommen. Ein Tausch oder auch Neuinvestments sind während der Zeichnungsfrist bis zum 27. März und danach im normalen Handel möglich.

beim alten wie auch beim neuen Produkt entweder in den Dax investiert oder zum aktuellen Geldmarktsatz (Eonia) verzinst. Als Basis dieser Strategie dient das ebenso vertraute wie psychologisch oft schwer umzusetzende Erfolgsrezept „Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen“. Konkret wird das Kapital jedes Jahr zum 1. April und zum 1. Oktober komplett in den Dax-Future gesteckt.

Kursplus im zweiten und vierten Quartal

Diese Termine beruhen auf der Erfahrung, dass das zweite und das vierte Quartal historisch betrachtet die durchschnittlich besten Ergebnisse liefern. „Dies lässt sich zum einen auf die Reinvestition der Dividenden im zweiten Quartal zurückführen und zum anderen auf die traditionelle Jahresendrallye, in der viel Kapital seinen Weg in den Markt findet“, sagt Dirk Winkler von der Landesbank Berlin.

Sobald der Dax ausgehend von dem an diesen beiden Terminen festgelegten Referenzwert mehr als acht Prozent verliert, erfolgt zum Schlusskurs des Folgetages automatisch eine Umschichtung in den Geldmarkt. Das Kapital wird dann zum EONIA-Satz verzinst, der aktuell allerdings weniger als 0,1 Prozent pro Jahr beträgt. In dieser Phase geht es aber auch weniger ums Geldverdienen als vielmehr darum, dass die Anleger durch den frühzeitigen Ausstieg vor stärkeren Rückschlägen geschützt werden.

Die gewählte Stop-Loss-Marke resultiert aus diversen Rückrechnungen, bei denen eine Absturz-Höhe von eben diesen acht Prozent im historischen Vergleich die besten Resultate erzielte. Erst wenn der Dax seinen Referenzwert wieder überschritten hat (oder einer der beiden oben genannten Termine erreicht wird), wandert das Geld zurück in den Dax-Future. Den Aufwand zur Überprüfung der Strategieregeln lässt sich die Emittentin allerdings gut bezahlen – mit einer jährlichen Gebühr von 1,3 Prozent. Hinzu kommen Transaktionskosten für den jeweiligen Kauf oder Verkauf der Dax-Future-Kontrakte (WKN: LBB0J9). Wer einsteigt, muss also auf möglichst klare Markttrends hoffen.

Die Vergangenheit wiederholt sich selten

Dass diese doch recht einfache Strategie tatsächlich einen erheblichen Mehrwert bringen kann, zeigen langfristige historische Daten. Seit 1988 hätten Anleger eine jährliche Rendite von 13 Prozent (vor Kosten) erzielt. Der Dax hingegen konnte im selben Zeitraum lediglich 8,5 Prozent pro Jahr zulegen. Absolut betrachtet lesen sich die Unterschiede noch viel bemerkenswerter. Hier steht ein Plus von über 2100 Prozent bei der Strategie einem Dax-Plus von „nur“ 760 Prozent gegenüber.

Euphorie ist trotz dieser beeindruckenden Zahlen jedoch fehl am Platz. Schließlich werden die Anlageregeln bei solchen Strategien immer so ausgewählt, dass sie in der Vergangenheit möglichst gute Ergebnisse geliefert hätten. Eine Garantie für die erfolgreiche Fortsetzung in der Zukunft beinhaltet das nicht. Und so fällt die bisherige Bilanz des gekündigten Zertifikats der WestLB auch nur durchschnittlich aus.

Seit Auflegung im April 2010 haben Investoren zwar rund 28 Prozent gewonnen. Der Dax hat im selben Zeitraum mit einem Plus von knapp 30 Prozent aber noch leicht besser abgeschnitten. Absolut betrachtet war das Ergebnis damit allenfalls zufriedenstellend. Das Ziel, besser als der Dax zu sein, wurde allerdings verfehlt. Denn der Markt unterliegt eben doch noch anderen Gesetzen und hält sich nicht immer an statistisch erzeugte Zeitfenster.

Dabei schien sich die Erfolgsgeschichte zuerst tatsächlich fortzusetzen. Während des Crashs im Spätsommer 2011 gelang dem Zertifikat durch den schnellen Wechsel in den Geldmarkt eine deutliche Outperformance. Dieser Vorsprung wurde Mitte des vergangenen Jahres aber komplett wieder eingebüßt. Der Index galoppierte einfach davon.