Monthly Archives: Februar 2018

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Obwohl Bitcoin gerade abstürzt, sind viele Krypto-Experten überzeugt: Der Kurs wird wieder rasant ansteigen – und jegliche Vorstellungskraft sprengen.

Der 19-jährige Bitcoin-Millionär Erik Finman ist sich sicher: Bitcoin ist die sicherste Kryptowährung, die es zurzeit gibt. Trotz seiner Makel, trotz der vielen Unkenrufe – und trotz seiner Talfahrt Anfang des Jahres. Dass sein Kurs gerade unter die 8.000 Dollar-Marke gefallen ist, ist ihm bewusst, schließlich verfolgt er den Markt aufmerksam.
Bitcoin-Anhänger glauben: Der Kurs wird die 20.000 Dollar-Marke knacken

Dennoch glaubt er an die Zukunft des Digitalgelds – so wie auch viele andere Krypto-Anhänger. Schließlich kommt nach jedem Fall auch wieder eine Aufwärtsbewegung, argumentieren sie. Kursschwankungen gehören nunmal dazu und sind an der Tagesordnung. Deshalb sind sie überzeugt: Bitcoin wird 2018 wieder enorm an Wert zulegen – und sogar das Allzeithoch von Dezember 2017 knacken. Damals bewegte sich die Währung bereits auf die 20.000 Dollar-Marke (etwa 16.000 Euro) zu, doch dann brach der Kurs drastisch ein.

Doch dieses Jahr soll es endlich soweit sein, wenn man Thomas Glucksmann, Head of APAC Business Development bei der Krypto-Börse Gatecoin Glauben schenken mag. Seine irre These: Die Rallye nach den Rekordhochs wird wieder beginnen – doch diesmal wird Bitcoin bis Dezember 2018 die 50.000 Dollar-Marke (etwa 41.000 Euro) knacken. Das verriet Glucksmann nun gegenüber dem US-Fernsehsender CNBC.

„Eine zunehmende Anerkennung von Krypto-Börsen seitens der Behörden, der Einstieg von institutionellen Investoren sowie bedeutende technologische Weiterentwicklungen werden dazu beitragen, dass sich der Kryptowährungsmarkt erholen wird und Krypto-Kurse in diesem Jahr neue Allzeithochs erreichen werden“, erklärte er weiter.
Irre These: Ab diesem Datum soll der Bitcoin-Kurs auf diese Weise wieder steigen

Vorantreiben sollen das neue Krypto-Finanzprodukte, sogenannte Krypto-ETFs. Dass diese angeboten werden, sei schließlich nur eine Frage der Zeit, so Glucksmann. Zwar sind erste Prototypen bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) gescheitert – mit der Begründung, dass der Bitcoin-Handel zu wenig reguliert sei – doch angeblich soll bereits ein Umdenken in den Reihen der SEC stattfinden. Hintergrund: Mithilfe eines Bitcoin-ETF (kurz für „Exchange Traded Fund“) können Anleger an der Kursentwicklung teilnehmen, ohne dafür selbst Bitcoin besitzen oder kaufen zu müssen.

Gestartet war der Dow Jones mit über 500 Punkten im Minus – dann hat er sich auf eine Berg- und Talfahrt gemacht. Zu Börsenschluss lagen alle drei Leitindizes an der Wall Street im grünen Bereich. Der Dow Jones schloss mit knapp 570 Punkten Zuwachs, das entspricht – nach den Verlusten und dem Schrecken vom Vortag – einer Steigerung um 2,3 Prozent. Der Wirtschaftssender Bloomberg sprach nach dem Ausverkauf vom Wochenauftakt nun gar von einer Rallye in den letzten Handelsminuten.

Experten in Erklärungsnot

Investment-Banker John Lynch sagte rückblickend, es sei eine verrückte Zeit gewesen und vielleicht versuche der Markt nun schlicht, wieder Fuß zu fassen. Selbst Experten zeigten sich in Erklärungsnot: Jay Clayton, Chef der US-Börsenaufsicht SEC, sagte, er kenne den Grund für die Kursverluste nicht. Alles deute darauf hin, dass die Finanzmärkte normal funktionierten.

Angesichts der guten Wirtschaftsdaten in den USA mit einem florierenden Arbeitsmarkt und steigenden Löhnen schien der Einbruch zunächst nicht ins Bild zu passen. Die Zahlen lösten aber offenbar die Sorge aus, dass die Zentralbank die Leitzinsen schneller anheben könnte als erwartet, was Aktien weniger attraktiver machen würde. James Bullard von der Zentralbank in St. Louis hat jetzt dagegen gehalten: Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt müssten sich nicht direkt in einer höheren Inflation niederschlagen.

Computerprogramme für Auf und Ab verantwortlich

Der Wirtschaftssender CNN Money kommentierte zudem, nicht Menschen, sondern Maschinen seien für den „wilden Ritt“ an der Wall Street verantwortlich. An normalen Handelstagen würden Computer etwa die Hälfte der Transaktionen vornehmen, wenn bestimmte Schwellenwerte erreicht seien. An schwankungsreichen Tagen könnte der Wert auf bis zu 90 Prozent steigen – und die einander ähnlichen Programme starke Dynamiken bewirken.

Der US-Leitindex Dow Jones hatte am Montag zeitweise fast 1600 Punkte verloren, so viel wie noch nie in seiner Geschichte.