Monthly Archives: November 2013

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Greift die EZB bald zu einer neuen Waffe im Kampf gegen die Eurokrise? Um die Banken zu zwingen, den Unternehmen in den Krisenländern endlich wieder Geld zu leihen, könnte sie den Einlagezins unter null senken. Dann wird es womöglich auch für Sparer teuer.

Der Leitzins auf Rekordtief. Die dicke Berta immerzu bereit Staatsanleihen Staatsanleihen zu kaufen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat einige Waffen gezückt im Kampf gegen die Schuldenkrise. Nun könnte eine neue hinzukommen. In den Gremien der Notenbank werde bereits darüber diskutiert, den Zinssatz, den Banken für ihre Einlagen bei der EZB bekommen, unter null zu senken, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS). Doch was bringt das? Und geht es dann auch den Sparern an den Kragen?

Die Idee hinter dem Mogelzins: Insbesondere die von der Schuldenkrise gebeutelten Länder stecken in einer Kreditklemme. Dort leihen die Geschäftsbanken den Unternehmen nicht in dem Maße Geld, wie diese es benötigen, um zu wachsen. Stattdessen parken die Kreditinstitute ihre Euro sicher – wenn auch zu einem geringen Zins – bei der EZB. Um das zu vermeiden und damit Banken wieder mehr Kredite vergeben, könnte die Notenbank für diese Einlage nun Geld verlangen.

Müssen die Sparer blechen?

Dass diese Maßnahme Erfolg hätte, bezweifeln Experten wie Michael Koetter, Banken-Professor an der Frankfurt School of Finance. „Ich glaube nicht, dass die Banken ihr Geschäftsmodell ändern würden, nur weil der Einlagezinssatz ein paar mickrige Prozentpunkte im negativen Bereich liegt“, sagt Kötter.

Der Online-Versandhändler Amazon stellt seine Währung „Coins“ nun auch deutschen Kindle-Nutzern zur Verfügung. Zum Start erhalten alle Besitzer eines Kindle Fire ein Startguthaben von 500 Coins im Wert von fünf Euro, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Mit der Währung können Nutzer des E-Book-Readers zum Beispiel Apps und Spiele kaufen.

Die im Sommer bereits in den USA eingeführte Kunstwährung soll den Kunden als eine zusätzliche Möglichkeit zum Bezahlen etwa in Amazons App-Shop zur Verfügung stehen. Spiele und Apps, die mit Coins bezahlt werden, gibt Amazon mit einem Rabatt von bis zu zehn Prozent ab.

Für Entwickler von Apps sei die Bezahlung mit Coins eine weitere Möglichkeit, ihren Umsatz zu erhöhen, teilte Amazon mit. In den USA habe sich gezeigt, dass Entwickler seit dem Start der Währung bereits einen deutlichen Aufschwung erlebten. Coins stünden ihnen kostenlos zur Verfügung. Entwickler würden weiterhin ihren Anteil von 70 Prozent an den Erlösen erhalten.

Mit rund 175 Milliarden Euro bewegt sich die Überschussliquidität am Geldmarkt am Dienstag weiter in einem komfortablen Rahmen. Zuletzt habe sie sich um dieses Niveau eingependelt, sagt ein Disponent. Damit besteht aktuell wohl kein unmittelbarer Handlungsbedarf seitens der EZB, die bei einem zu starken Absinken der Überschussliquidität einen Anstieg der Marktzinsen befürchtet.

Konstant zeigt sich auch der Liquiditätsbedarf der Banken beim wöchentlichen Refinanzierungsgeschäft der EZB. Wie die Zentralbank mitteilte, wurden 86,88 Milliarden Euro zum Festzinssatz von 0,25 Prozent zugeteilt. Das neue Geschäft mit Fälligkeit am 27. November wird am 20. November valutiert, an dem ein alter Tender über 87,74 Milliarden Euro ausläuft. Damit besorgten sich die Banken des Euroraums 0,86 Milliarden Euro weniger Liquidität.

Gegen 11.30 Uhr wurden am Euro-Geldmarkt folgende Sätze genannt (Angaben in Prozent, Werte vom Vortag in Klammern). Die genannten Termine spiegeln lediglich Taxen wider, sie können je nach Bonität der Bank stark schwanken und abweichen.

Tagesgeld: -0,02 – 0,13 (0,05 – 0,10)
Wochengeld: 0,03 – 0,11 (0,03 – 0,13)
1-Monats-Geld: 0,04 – 0,13 (0,04 – 0,19)
2-Monats-Geld: 0,06 – 0,21 (0,09 – 0,24)
3-Monats-Geld: 0,05 – 0,22 (0,05 – 0,27)
6-Monats-Geld: 0,19 – 0,32 (0,10 – 0,35)
12-Monats-Geld: 0,35 – 0,50 (0,29 – 0,43)

Eurepo (Richtsatz für besicherte Kredite)
6-Monats-Geld: 0,080 (0,080)
12-Monats-Geld: 0,089 (0,089)

Euribor
3 Monate: 0,218 (0,218)
6 Monate: 0,319 (0,319)
12 Monate: 0,496 (0,497)

Montag Sonntag
(in Mio EUR)
Zentralbankguthaben (lfd. Durchschnitt): 232.021 232.288
Zentralbankguthaben (Tageswert): 230.686 231.888
Spitzenrefinanzierungsfazilität: 2 0
Einlagefazilität 48.698 43.861
Autonome Faktoren und SMP 315.927 319.574

Der Rauch nach dem ersten Crash hat sich gelegt. Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit dümpelt die Internetwährung Bitcoins mittlerweile bei ungefähr 120 Dollar. Aber schon das ist eine Nachricht wert, denn genauer betrachtet ist sie rein gar nichts wert. Das unterscheidet das Internetgeld fundamental von anderen Bezahlmitteln. Während Gold auch nicht-monetär etwa als Schmuck eingesetzt werden kann und es für Papiergeld ein Stabilitätsversprechen vom Staat gibt, setzen Bitcoins nur auf das Vertrauen ihrer Nutzer. Sie glauben einfach, dass die digitale Währung irgendeinen Wert haben könnte.

Das Konzept hinter den Bitcoins entwickelte Satoshi Nakamoto. Wer sich hinter dem japanischen Pseudonym verbirgt, ist ungewiss. Nakamoto verschwand spurlos, nachdem das Konzept veröffentlicht wurde. Was die Bitcoins neben der mysteriösen Entstehungsgeschichte von anderen Währungen unterscheidet, ist die fehlende Kontrolle durch Politik, Banken oder andere Institutionen. Die Geldmenge kann nicht angehoben werden, die Währung nicht auf- oder abgewertet werden. Weder kann auf die Einlagen zugegriffen werden noch lassen sich Transaktionen untereinander verfolgen. An die Stelle der Geldpolitik ist ein Computeralgorithmus getreten, der höchstens bis zu 21 Millionen Bitcoins produzieren und nicht manipuliert werden kann.

Nicht-Verstehen des Konzeptes von Geld

Die Beliebtheit der Internet-Währung Bitcoins basiert vor allem auf einem fundamentalen Nicht-Verstehen des Konzeptes von Geld. Der oder die Erfinder von Bitcoins wünschen sich eine Währung, auf die der Mensch nicht zugreifen kann, weil er dazu neige, falsche Entscheidungen zu treffen. Der Wunsch ist verständlich in einer Zeit, in der die Notenbanken die Märkte mit Geld fluten und die Politik beschlossen hat, in Zypern auf Spareinlagen zuzugreifen. Die Erfinder und auch die Nutzer der Bitcoins glauben nun aber, Geld sei ein Naturkonzept und müsste daher starren Regeln unterworfen werden, die Menschen nicht manipulieren können.

Es gibt viele gute Gründe, Notenbanken und Politik zu misstrauen. Zu oft wurden Versprechen schon gebrochen. Geld ist aber vor allem eine soziale Erfindung und damit sollten Notenbanken auch die Möglichkeit haben, die Geldversorgung der Märkte zu beeinflussen. Die Lösung kann also nicht darin liegen, wegen einiger falscher Entscheidungen den Einfluss des Menschen auf Null zurückzufahren. Zu groß wären die Gefahren, die von einer mangelnden Kontrolle von Geld ausgehen.

Eine sogenannte Kryptowährung

Denn Bitcoins sind eine sogenannte Kryptowährung. Jede Überweisung ist verschlüsselt, die Teilnehmer untereinander quasi nicht zu identifizieren. Das hat unbestreitbare Vorteil, etwa für Dissidenten in einigen Ländern. So sollen Bitcoins im Iran und in China sehr beliebt sein. Aber nicht umsonst wird die Währung schon teilweise als Drogenwährung bezeichnet, denn die Verschlüsselung der Transaktionen können sich auch Drogen- und Waffenhändler zugute machen. Steuerhinterzieher könnten nie enttarnt werden, die Aufdeckung eines Falles Uli Hoeneß wäre quasi unmöglich.

Auch wenn die Währung selbst fälschungssicher ist, sind doch die virtuellen Geldbörsen der Nutzer anfällig für Hacker. Schlimmer noch: Einmal von Hackern entwendete Bitcoins können nicht mehr wiedererlangt werden. Die Verschlüsselung der Währung erlaubt zwar, die Bewegung des Geldes nachzuvollziehen, es ist aber unmöglich, den Kontoinhaber zu identifizieren. Daneben gibt es auf der ganzen Welt nur eine handvoll Läden, in denen mit Bitcoins bezahlt werden kann. Selbst im Internet sind es eher Nischenanwendungen, die Bitcoins akzeptieren.

Bin seit einiger Zeit Kunde bei Mediaon.com und wollte euch meine Erfahrungen mal schreiben. Zur Zeit habe exakt 4 Webspace Pakete zwei in Indien, eins in den USA und eins in England. Die Webspace Pakete findet Ihr hier

Webspace in England http://www.mediaon.com/Secure-Hosting-UK.php

Webspace in den USA http://www.mediaon.com/Secure-Hosting-USA.php

Webspace in Indien http://www.mediaon.com/Secure-Hosting-India.php

Alle drei Standorte sind sehr zu empfehlen. Der Anbieter ist www.MediaOn.com aus Israel, nur Webspace in Israel fehlt noch 🙂

Digital Gateway Networks A.S.
32 Jerusalem Blvd.
68112 Tel Aviv-Yaffa – Israel

Phone: +972-3-7208770
Fax: +972-3-7618330