Die Verschärfung der US-Sanktionen gegen Russland hat Investoren an den Finanzmärkten in Moskau verschreckt. Die neuen Strafen setzten auch die Wiener Börse sowie vereinzelt auch Papiere in der Schweiz und Deutschland massiv unter Druck.

Die USA hatten am Freitagnachmittag Strafmaßnahmen gegen sieben Russen und zwölf ihrer Firmen wegen Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 verhängt. Die Nachricht schlug aber erst zum Wochenauftakt mit voller Wucht auf die Finanzmärkte durch.

Anleger in Moskau flohen in Scharen aus russischen Aktien und dem Rubel. Der Index für die in Dollar gelisteten Standardwerte stürzte zum Wochenauftakt um mehr als elf Prozent ab. Der Rubel wertete um knapp vier Prozent zum Dollar ab. Ein Dollar kostete mit rund 60 Rubel so viel wie seit Jänner 2015 nicht mehr.

Zu den Betroffenen zählen der Industriemagnat Oleg Deripaska, zu dem der Aluminiumkonzern Rusal gehört und der beim österreichischen Baukonzern Strabag eine Sperrminorität hält, sowie der Abgeordnete Suleiman Kerimow, dessen Familie den größten russischen Gold-Produzenten Polyus kontrolliert. Polyus verloren gut 17 Prozent ab, Rusal stürzten zeitweise um knapp die Hälfte ihres Wertes ab.

Die russische Regierung teilte daraufhin mit, Unternehmen vor den Folgen der neuen US-Sanktionen schützen zu wollen. Ministerpräsident Dmitri Medwedew wies sein Kabinett an, Maßnahmen dazu vorzubereiten. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, man brauche Zeit, um die Folgen der Strafmaßnahmen zu analysieren. Die Regierung beobachte die Entwicklung an den Märkten sehr aufmerksam.

Obwohl Bitcoin gerade abstürzt, sind viele Krypto-Experten überzeugt: Der Kurs wird wieder rasant ansteigen – und jegliche Vorstellungskraft sprengen.

Der 19-jährige Bitcoin-Millionär Erik Finman ist sich sicher: Bitcoin ist die sicherste Kryptowährung, die es zurzeit gibt. Trotz seiner Makel, trotz der vielen Unkenrufe – und trotz seiner Talfahrt Anfang des Jahres. Dass sein Kurs gerade unter die 8.000 Dollar-Marke gefallen ist, ist ihm bewusst, schließlich verfolgt er den Markt aufmerksam.
Bitcoin-Anhänger glauben: Der Kurs wird die 20.000 Dollar-Marke knacken

Dennoch glaubt er an die Zukunft des Digitalgelds – so wie auch viele andere Krypto-Anhänger. Schließlich kommt nach jedem Fall auch wieder eine Aufwärtsbewegung, argumentieren sie. Kursschwankungen gehören nunmal dazu und sind an der Tagesordnung. Deshalb sind sie überzeugt: Bitcoin wird 2018 wieder enorm an Wert zulegen – und sogar das Allzeithoch von Dezember 2017 knacken. Damals bewegte sich die Währung bereits auf die 20.000 Dollar-Marke (etwa 16.000 Euro) zu, doch dann brach der Kurs drastisch ein.

Doch dieses Jahr soll es endlich soweit sein, wenn man Thomas Glucksmann, Head of APAC Business Development bei der Krypto-Börse Gatecoin Glauben schenken mag. Seine irre These: Die Rallye nach den Rekordhochs wird wieder beginnen – doch diesmal wird Bitcoin bis Dezember 2018 die 50.000 Dollar-Marke (etwa 41.000 Euro) knacken. Das verriet Glucksmann nun gegenüber dem US-Fernsehsender CNBC.

„Eine zunehmende Anerkennung von Krypto-Börsen seitens der Behörden, der Einstieg von institutionellen Investoren sowie bedeutende technologische Weiterentwicklungen werden dazu beitragen, dass sich der Kryptowährungsmarkt erholen wird und Krypto-Kurse in diesem Jahr neue Allzeithochs erreichen werden“, erklärte er weiter.
Irre These: Ab diesem Datum soll der Bitcoin-Kurs auf diese Weise wieder steigen

Vorantreiben sollen das neue Krypto-Finanzprodukte, sogenannte Krypto-ETFs. Dass diese angeboten werden, sei schließlich nur eine Frage der Zeit, so Glucksmann. Zwar sind erste Prototypen bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) gescheitert – mit der Begründung, dass der Bitcoin-Handel zu wenig reguliert sei – doch angeblich soll bereits ein Umdenken in den Reihen der SEC stattfinden. Hintergrund: Mithilfe eines Bitcoin-ETF (kurz für „Exchange Traded Fund“) können Anleger an der Kursentwicklung teilnehmen, ohne dafür selbst Bitcoin besitzen oder kaufen zu müssen.

Gestartet war der Dow Jones mit über 500 Punkten im Minus – dann hat er sich auf eine Berg- und Talfahrt gemacht. Zu Börsenschluss lagen alle drei Leitindizes an der Wall Street im grünen Bereich. Der Dow Jones schloss mit knapp 570 Punkten Zuwachs, das entspricht – nach den Verlusten und dem Schrecken vom Vortag – einer Steigerung um 2,3 Prozent. Der Wirtschaftssender Bloomberg sprach nach dem Ausverkauf vom Wochenauftakt nun gar von einer Rallye in den letzten Handelsminuten.

Experten in Erklärungsnot

Investment-Banker John Lynch sagte rückblickend, es sei eine verrückte Zeit gewesen und vielleicht versuche der Markt nun schlicht, wieder Fuß zu fassen. Selbst Experten zeigten sich in Erklärungsnot: Jay Clayton, Chef der US-Börsenaufsicht SEC, sagte, er kenne den Grund für die Kursverluste nicht. Alles deute darauf hin, dass die Finanzmärkte normal funktionierten.

Angesichts der guten Wirtschaftsdaten in den USA mit einem florierenden Arbeitsmarkt und steigenden Löhnen schien der Einbruch zunächst nicht ins Bild zu passen. Die Zahlen lösten aber offenbar die Sorge aus, dass die Zentralbank die Leitzinsen schneller anheben könnte als erwartet, was Aktien weniger attraktiver machen würde. James Bullard von der Zentralbank in St. Louis hat jetzt dagegen gehalten: Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt müssten sich nicht direkt in einer höheren Inflation niederschlagen.

Computerprogramme für Auf und Ab verantwortlich

Der Wirtschaftssender CNN Money kommentierte zudem, nicht Menschen, sondern Maschinen seien für den „wilden Ritt“ an der Wall Street verantwortlich. An normalen Handelstagen würden Computer etwa die Hälfte der Transaktionen vornehmen, wenn bestimmte Schwellenwerte erreicht seien. An schwankungsreichen Tagen könnte der Wert auf bis zu 90 Prozent steigen – und die einander ähnlichen Programme starke Dynamiken bewirken.

Der US-Leitindex Dow Jones hatte am Montag zeitweise fast 1600 Punkte verloren, so viel wie noch nie in seiner Geschichte.

Die traditionellen deutschen Banken bekommen erstmals von einem US-Tech-Riesen Konkurrenz in ihrem Kerngeschäft. Paypal, Marktführer für digitales Bezahlen, plant, über das deutsche Fintech Raisin („Weltsparen.de“) demnächst in Deutschland, Großbritannien und weiteren europäischen Ländern Tages- und Festgelder anzubieten.

Dazu ist Paypal kürzlich als Investor bei Raisin eingestiegen. Die genauen Pläne wollte Raisin-Gründer Tamaz Georgadze am Dienstag gegenüber dem Branchen-Newsletter „Finanz-Szene.de“ zwar nicht offenlegen. Allerdings sagte Georgadze kaum verklausuliert: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit PayPal.“ Das Ziel seines Unternehmens sei es nun, „unsere Produkte für Hunderte Millionen Europäer zugänglicher zu machen“.

Für die europäische Bankenbranche bahnt sich damit eine Zäsur an. Denn es ist das erste Mal, dass Paypal seinen Privatkunden diesseits des Atlantiks ein eigenständiges Sparprodukt anbietet.

Zwar unterhält der US-Riese, der mit einem Börsenwert von rund 89 Milliarden Dollar locker mehr wert ist als die Deutsche Bank und die Commerzbank zusammen, auch jetzt schon die Paypal Bank in Luxemburg. Deren Produktpalette ist allerdings sehr überschaubar und beschränkt sich zum Beispiel auf einen Händlerkredit, mit dem Paypal kleinen Shops, die die Bezahllösung nutzen, den Wareneinkauf vorfinanziert.

Auch in den USA hielt sich Paypal mit herkömmlichen Bankdienstleistungen bis vor kurzem zurück. Einzige nennenswerte Ausnahme war lange Zeit die Möglichkeit, überschüssige Liquidität auf dem Paypal-Konto in einen Geldmarktfonds zu überführen. Kürzlich allerdings ändert der Payment-Konzern erstmals seine Strategie und nahm die digitale Vermögensverwaltung des Robo-Advisors Acorn in sein Angebot auf.

Der frühere Paypal-Manager Jochen Siegert sieht eine Parallele: „Offensichtlich soll Weltsparen für Paypal in Europa das werden, was Acorn für Paypal in den USA ist – nämlich der Einstieg ins klassische Retail-Banking jenseits des Zahlungsverkehrs, allerdings nicht als eigenes Angebot, sondern mithilfe eines Produktpartners.“

Nordkorea versucht angesichts der immer schärferen Wirtschaftssanktionen offenbar, sich eine neue Devisenquelle zu erschließen: Kryptowährungen. Einem Bericht des IT-Sicherheitsdienstleisters FireEye zufolge haben nordkoreanische Hacker bereits mehrfach Börsen für Kryptowährungen etwa in Südkorea angegriffen und offenbar Bitcoin im Wert von mehreren Millionen Dollar erbeutet. Auch eine Hackerattacke auf eine englischsprachige Bitcoin-Nachrichtenseite schreiben die Sicherheitsexperten Nordkorea zu – möglicherweise um IP-Adressen und Informationen über Besucher der Seite als potenzielle Angriffsziele zu sammeln.

Die von FireEye identifizierte Hackergruppe hinter den Diebstählen wurde in der Vergangenheit unter anderem für Angriffe auf Südkoreas Atomindustrie und die japanischen Sony Filmstudios verantwortlich gemacht. Auch in diesen Fällen hatten die Behörden Nordkorea als Drahtzieher beschuldigt.

Dass sich das Regime in Pjöngjang nun für die boomenden Kryptowährungen interessiert überrascht die Experten nicht. Der Wert von Bitcoin hat sich seit Jahrenbeginn mehr als vervierfacht. Die Anonymität und das Fehlen jeglicher staatlicher Aufsicht machen die Währungen zu idealen Werkzeugen für Geldwäsche und das Umgehen internationaler Finanzkontrollen. Zugleich wird es für Nordkorea angesichts der internationalen Sanktionen immer schwieriger, auf legalem Weg Devisen zu beschaffen. Jüngst beschloss etwa der UN-Sicherheitsrat Maßnahmen gegen Nordkoreas Textilindustrie, eine der letzten nennenswerten Exportbranchen des Landes.

Die neue Kryptowährung Bitcoin Cash hat sich erfolgreich vom Bitcoin gespalten. Nachdem am frühen Dienstagnachmittag zunächst der letzte gemeinsame Datenblock mit der Nummer 478558 erreicht war, gingen noch einmal rund sechs Stunden ins Land, bis die Bitcoin-Cash-Miner den ersten Block der abgespaltenen Blockchain erzeugen konnten. Der erste Block war rund 1,9 Mbyte groß und ist folglich nicht mehr mit dem derzeitigen Bitcoin-Protokoll vereinbar, das 1 Mbyte große Blöcke vorsieht.

Die Blockgenerierung dürfte aber nicht allzulange so stockend erfolgen. Wie beim Bitcoin wird auch bei Bitcoin Cash die Schwierigkeit der Hashwert-Berechnung, die die Miner durchführen müssen, regelmäßig an die versammelte Hashingleistung angepasst. Derzeit liegt die durchschnittliche Zeit zwischen zwei Blöcken des Bitcoin Cash laut bitinfocharts.com bei rund 50 Minuten.

Neues Geld im Höhenflug

Der Kurs des neuen Kryptogelds legte davon unbeeinflusst schon mal eine Kursexplosion mit zunächst fast einhundert Prozent Steigerung hin. Derzeit wird ein Bitcoin Cash mit über 500 Euro gehandelt. Coinmarketcap listet Bitcoin Cash zur Stunde auf Platz drei der gefragtesten Kryptowährungen mit einem Handelsvolumen von umgerechnet über 300 Millionen Euro in den vergangenen 24 Stunden. Die Währung wird unter anderem an der chinesischen Börse Bitfinex und dem US-Handelsplatz Bittrex gehandelt, ein Handel gegen Euro ist bei der Börse Kraken möglich. Der Preis des Bitcoin hat nach dem Fork leicht nachgegeben, liegt mit rund 2290 Euro aber immer noch weit über dem von Bitcoin Cash.

Da beide Kryptowährungen bis zur Spaltung die gleiche Historie teilen, sind bis zum Split existierende Coins auch in beiden Blockchains vorhanden. Wer vorher 12 Bitcoin hatte, hat nun also 12 Bitcoin und 12 Bitcoin Cash. Manche Börsen und Tauschplätze wie Kraken und Bitcoin.de zeigen bei ihren Kundenwallets bereits die separaten Guthaben an. Wer seine Bitcoin Cash in Anspruch nehmen will, muss die zu seiner bisherigen Bitcoin-Wallet gehörige Seed beziehungsweise die privaten Schlüssel in eine Wallet importieren, die Bitcoin Cash unterstützt. Bevor man den Import vornimmt, sollte man aber das Bitcoin-Guthaben auf eine andere Adresse transferieren, um es nicht versehentlich zu kompromittieren. Hersteller von Hardware-Wallets wie Trezor und Ledger geben ebenfalls Hinweise, wie Nutzer vorgehen sollen.

Den Preis einer Unze Feingold hatte das Kryptogeld Bitcoin bereits 2013 fast erreicht. 2017 ist die Marke im Sturm genommen und die virtuelle Währung strebt munter dem doppelten Wert einer Feinunze entgegen. Weit über 2000 US-Dollar ist der Preis zuletzt geklettert und scheint noch längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht zu haben.

Da die Geldmenge des Bitcoin von vornherein auf 21 Millionen Einheiten begrenzt ist, sehen viele Bitcoiner die Kryptowährung als Schutz gegen Inflation – eine Eigenschaft, die Anleger traditionell bei Gold verorten. Die Bundesbank rät von einem Investment in das Kryptogeld dennoch ab, es sei ein reines „Spekulationsobjekt“. „Wir können nur die Menschen davor warnen, den Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel zu benutzen“, sagte Bank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele mit Blick auf die hohen Schwankungen des Kurses.

Wie viele Bitcoinmillionäre es inzwischen (außerhalb des heise-Forums) tatsächlich geben mag, lässt sich schwer sagen. Die Zahl der Adressen, auf denen die wirklich großen Kryptogeld-Vermögen liegen, sind jedenfalls deutlich in der Minderheit, wie die Grafik von statista und heise online zeigt. Ein direkter Rückschluss, wer nun die Kontrolle über eine Adresse ausübt, lässt sich aus den pseudonymen Zeichenketten aber nicht ohne weiteres ziehen.

Mit Börsenbetrug lässt sich eine Menge Geld verdienen. In den seltensten Fällen treibt die Gier die Täter zu solch drastischen Mitteln wie der Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus des börsennotierten Fußballclubs Borussia Dortmund. Denn Auffallen führt häufig geradewegs zum Scheitern. Die Aufsichtsbehörden schlafen nicht – und haben bisweilen unerwartete Hilfe. Dazu trägt mitunter bei, dass Informanten, die ein Finanzdelikt aufdecken, ebenfalls gutes Geld verdienen können.

Dies zeigt der Fall zweier Analysten aus den USA. Ihnen winkt eine Belohnung von bis zu 2,5 Millionen Dollar, weil sie allein dank eigener Recherchen die illegale Bilanzkosmetik einer Firma öffentlich machten.
Im Zentrum steht der Medizingerätehersteller Orthofix aus Texas, der mit ehrgeizigen Ergebniszielen gute Noten bei vielen Branchenexperten bekam. Doch ein Analyst traute dem Braten nicht. Er entdeckte 2012 Unstimmigkeiten in den Bilanzen, die das Management nicht überzeugend erklären konnte. Der Experte fand etwa, dass es auffällig lange dauerte, bis das Unternehmen von seinen Großhandelskunden bezahlt wurde, die offenen Rechnungen türmten sich.

 

AUSSCHAU NACH UNGEWÖHNLICHEM

„Ich halte immer Ausschau nach etwas Ungewöhnlichem“, erzählt der Analyst. „Und bei dem Unternehmen zeigte sich etwas, das sich als ungewöhnlich schlecht erweisen könnte.“ Er verbrachte Monate damit, Quartalsberichte und Telefonkonferenzen zu durchforsten. Er jagte massenweise Orthofix-Zahlen durch Computerprogramme, um sie mit denen von Konkurrenten zu vergleichen. Schließlich zog er 2013 einen befreundeten Kollegen aus einer anderen Stadt zurate. Beide kamen zu dem Ergebnis, dass die Firma ihre Zahlen mit Hilfe des sogenannten Channel Stuffing aufpoliert. Das bedeutet: Ein Unternehmen vertreibt mehr Produkte an Lieferanten, als diese verkaufen können. Damit werden Umsätze gewissermaßen verfrüht gebucht und Ausfälle in die Zukunft verschoben. Eine solche Praxis verstößt gegen das Gesetz, wenn die Investoren nicht darüber informiert wurden.

In ihrer Einschätzung bestärkt wurden die zwei Analysten im Mai 2013, als Orthofix seine Quartalsziele verfehlte und einen Geschäftseinbruch bekanntgab. Die beiden schalteten eine Anwaltsfirma ein, die der US-Börsenaufsicht SEC im Juni 2013 den ersten Tipp gab und später mit weiteren Belegen ergänzte. Die Anwälte machten einen früheren Orthofix-Mitarbeiter ausfindig, der den Verdacht bestätigte. Die SEC nahm die Firma aufs Korn und nötigte ihr eine Strafe von 8,25 Millionen Dollar auf. Ein im Januar dieses Jahres erzielter Vergleich sieht ferner vor, dass frühere Orthofix-Manager wegen Betrugsvorwürfen zusammen 120.000 Dollar zahlen müssen.

AUF DAS GESAMTBILD KOMMT ES AN

Grundlage der Börsendetektive ist das sogenannte Dodd-Frank-Gesetz, in dem die USA die Lehren aus der Finanzkrise zogen. Unter anderem gibt es dort ein Anreizprogramm für Informanten, die Vergehen melden. Diese sogenannten Whistleblower können nicht nur Insider sein, also Mitarbeiter von Banken und Firmen oder Marktakteure. Auch externe Tippgeber erhalten Belohnungen für entscheidende Hinweise. Häufig handelt es sich um Experten, die ausreichend Wissen, Zeit und technische Möglichkeiten haben, um Delikten auf die Spur zu kommen. „Manchmal haben Auswärtige eine besondere Expertise. Sie sind unabhängig und können Dinge zu einem Gesamtbild fügen, wie es für Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, nicht ersichtlich ist“, erläutert SEC-Expertin Jane Norberg.

Bis Ende September vergangenen Jahres haben Whistleblower durch das Programm Belohnungen über insgesamt 111 Millionen Dollar erhalten. Mehr als ein Drittel davon entfiel auf externe Informanten. Im Fall Orthofix haben die Analysten – die anonym bleiben wollen – ihr Geld noch nicht bekommen. Im Mai wird ihre Anwaltsfirma bei der SEC eine Belohnung für die beiden beantragen. Erst wenn ihnen diese zugesprochen wird, wollen sie erstmals auf ihren Erfolg anstoßen. „Dann können wir uns treffen und einen Champagner trinken“, sagt einer von ihnen.

Rasenfarbe direkt vom Hersteller

Ist der Rasen trotz bester Pflege aber doch einmal vertrocknet – z.B. nach dem Sommerurlaub – und präsentiert beleidigt seine gelben und braunen Stellen, dann lässt er sich einfach mit Rasenfarbe wieder schön grün färben! Und das geht so: Die umweltfreundliche Farbe einfach mit Wasser verdünnen, mit einer Sprühflasche auf die vertrockneten Stellen oder die gesamte Fläche aufgetragen und den Rasen ordentlich „frisieren“. Genau wie gute Haarfarbe so färbt auch die Rasenfarbe Green Lawn Paint nach dem Trocknen nicht ab und bleibt erhalten, bis die gefärbten Halme herausgewachsen sind. Trägt man seinen Rasen lang bzw. ungeschnitten, dann hält die Grünfärbung zehn bis 14 Wochen an, bei Vielschnitt-Rasen entsprechend kürzer. Wer sich als Rasenfriseur versuchen will, kann beruhigt sein: Die Farbe ist völlig unschädlich für Rasen und Menschen.

Der perfekte Rasen, durch Rasenfarbe: Anwendung & Preise

Für die perfekte Rasenfarbe reichen 1 bis 3 Liter Rasenfarbe. Der Preis für 1 Liter ist 12,99 Euro inkl. MwSt. Die Rasenfarbe kann zusätzlich mit einem Liter Wasser vermischt werden. Für einen hellen Grünton auch mit 3 Liter Wasser. Somit kostet 3 Liter Rasenfarbe nur 12,99 Euro inkl. MwSt. und reicht für 100 qm.

Link zum Produkt: http://www.rasenfarbe.eu/shop/rasenfarbe-gruen-1-liter-in-spruehflasche/

Link zum Anbieter: http://www.rasenfarbe.eu

Um die Digitalwährung Bitcoin zu nutzen, braucht es unter anderem eine sogenannte Wallet-App, ein Passwort und eine eigene Adresse, die in etwa mit einer Kontonummer vergleichbar ist. Eine solche Bitcoin-Adresse ist in der Regel über 30 Zeichen lang ist und wird dazu auch noch häufig geändert, um die Privatsphäre des Nutzers zu schützen. Um via Bitcoin zu zahlen, wird zusätzlich noch die entsprechende Adresse des Empfängers benötigt. Die auf der Cebit vorgestellte neue App der Kölner Cryptotec AG soll diese Prozesse jetzt ein Stück weit vereinfachen und zugleich für den Onlinehandel attraktiver machen.

Sie soll dafür mit nur einer einzigen, dauerhaften Nutzer-Adresse auskommen, der sogenannten CryptoID. Das berichtet die Branchen-Plattform BTC-Echo. Dazu soll es möglich werden, mit der Bezahlung auch zusätzliche Informationen an einen Händler zu übermitteln. Er erhält bei der Zahlung dann neben dem überwiesenen Betrag auch gleich noch wichtige Zusatzinformationen, etwa zur Lieferadresse, der richtigen Größe für die bestellten Schuhe oder der Wunschfarbe des Hemds. Die neue App soll auch die automatische Rücküberweisung in der Digitalwährung vereinfachen. Dafür stellt sie einen eigenen Kanal zur Verfügung, über den der Kaufpreis bei einer Rücksendung oder nach einer erfolgreichen Sportwette das gewonnene Geld übermittelt werden kann.

Ob die Bitcoins damit auch für den Normalverbraucher handhabbar werden, können Interessierte am Messestand des IT-Unternehmens nun selbst testen und beurteilen.